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🫧 500.000 Seifenblasen & ein Quadrokopter Was passiert, wenn ein Quadrokopter abhebt, schwebt oder dicht über dem Boden fliegt? Seine Rotoren versetzen die Luft in Bewegung und erzeugen komplexe Wirbel, die sich gegenseitig beeinflussen. Besonders spannend wird es in Bodennähe: Hier trifft die nach unten beschleunigte Luft auf den Boden und strömt seitlich weg. Das verändert die Strömung rund um das Fluggerät. Um diese Vorgänge genauer zu untersuchen, haben Forschende des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik einen ungewöhnlichen Versuchsaufbau gewählt: Sie haben einen Quadrokopter durch Hunderttausende winzige, heliumgefüllte Seifenblasen fliegen lassen. LED-Arrays beleuchteten das Messvolumen von oben und unten. Fünf Hochgeschwindigkeitskameras erfassten die Bewegung der Bläschen mit 3.000 Bildern pro Sekunde. Mithilfe des vom DLR patentierten Messverfahrens „Shake The Box“ entstand daraus ein dreidimensionales Bild der Luftströmung. Warum das wichtig ist? Ein besseres Verständnis der Rotorwirbel hilft, Multikopter effizienter, leiser und sicherer zu machen. Die Erkenntnisse liefern auch wichtige Grundlagen für weitere senkrecht startende und landende Luftfahrzeuge. 🚁 05 Nov 2026 🛫🪽 Mit Sonnenenergie Richtung Stratosphäre Das ist möglich mit unserer neuen hochfliegenden unbemannten Höhenplattform HAP-alpha. In rund 20 Kilometern Höhe – in der unteren Stratosphäre – wird sie weit über dem regulären zivilen Luftverkehr zum Einsatz kommen. Dort fliegen vor allem hochspezialisierte, ultraleichte Forschungsplattformen sowie Ballons. HAP-alpha soll Technologien für Erdbeobachtung und Kommunikation unter realen Einsatzbedingungen erproben. Anders als Satelliten kann die Plattform landen, gewartet und für neue Missionen mit unterschiedlicher Nutzlast ausgestattet werden. Langfristig soll HAP-alpha allein mit Sonnenenergie wochenlang in der Luft bleiben. Geplant sind unter anderem Einsätze mit hochauflösenden Kamerasystemen und Radarsensoren. So könnte HAP-alpha künftig beispielsweise bei Waldbränden oder anderen Krisenlagen ein dauerhaftes Lagebild bereitstellen. HAP-alpha hat am 2. September 2026 ihren ersten erfolgreichen Testflug in Cochstedt absolviert. An der Entwicklung von #HAP-alpha waren insgesamt 16 DLR-Institute und -Einrichtungen beteiligt. 🔍 Im Reel erfahrt ihr mehr über die Technologie hinter HAP-alpha und ihre Einsatzmöglichkeiten. 03 Nov 2026 🔴🛰️ Willkommen auf dem Mars! Die DLR-Stereokamera HRSC hat dieses Mal das Tiefland Amazonis Planitia ins Visier genommen. 👀 Drei Tafelberge bilden den Übergang von der Marsregion Daedalia Planum zum Tiefland von Amazonis Planitia. Ihre Namen? Eumenides Dorsum, Amazonis Mensa und Gordii Dorsum. Obwohl die Marsatmosphäre extrem dünn ist, hinterlässt auch hier der Wind seine Spuren. 🌬️ Rund um den Tafelberg Amazonis Mensa hat er über lange Zeit sogenannte Jardangs geformt: langgestreckte, schmale Rücken, die durch Winderosion entstehen. Dabei schleifen vom Wind mitgeführte Sandpartikel die Oberfläche wie ein natürliches Sandstrahlgebläse ab. 02 Nov 2026 🚢🌊 450 km Abkürzung – MODULARIS auf dem Nord-Ostsee-Kanal Update von unserer weltweit einzigartigen Technologieplattform MODULARIS: Von Kiel aus wird sie durch den Nord-Ostsee-Kanal geschleppt. Das ist die meistbefahrene künstliche Seeschifffahrtsstraße der Welt. Auf rund 98 Kilometern passiert sie bis zum Ziel Brunsbüttel zwölf Brücken und zwei Schleusen und spart sich damit den 450 Kilometer langen Umweg um Dänemark. 🗺️ Am anderen Ende warten die Elbe und später Bremerhaven. In der @lloyd_werft wird die MODULARIS weiter ausgebaut. Auf MODULARIS sollen künftig maritime Technologien unter realen Bedingungen auf See erprobt werden – von innovativen Energie- bis zu modernen Antriebssystemen. Ab 2027 sind Forschungsfahrten von Kiel aus auf Nord- und Ostsee geplant. ⚓ 23 Oct 2026 🏅 3x Weltpremiere stecken in der Mission MMX! 🚀 Mit der „Martian Moons eXploration“ der JAXA ist am 19.10. eine außergewöhnliche Mission gestartet. Sie soll, zusammen mit dem deutsch-französischer Rover Idefix® an Bord, den Marsmond Phobos auf völlig neue Weise erforschen. Doch selbst die Landung auf Phobos hat bislang noch niemand geschafft – die erste Weltpremiere! Markus Grebenstein vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik erklärt, was die Mission außerdem einzigartig und auch herausfordernd macht – und welche neuen Erfahrungen wir dort in der Raumfahrt gewinnen können. ✨ 20 Oct 2026 🚀 Mission zum Marsmond Phobos! Gestern startete die japanische Mission Martian Moons eXploration (MMX) vom Tanegashima Space Centre. Marsrover Idefix®️, den das @germanaerospacecenter gemeinsam mit der französischen Raumfahrtagentur @cnes_france entwickelt hat, ist mit an Bord. Er wird der erste Rover sein, der den Marsmond Phobos befährt. Wegen der geringen Schwerkraft hat er spezielle Räder und bewegt sich mit dem Tempo einer Gartenschnecke. Idefix soll 2029 auf Phobos landen und dessen Oberfläche aus nächster Nähe untersuchen. Die Mission soll neue Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung der beiden Marsmonde liefern. Die Rückführung von Bodenproben von Phobos zur Erde ist für 2031 geplant. Seine Reise könnt ihr auf @idefix_rover_mmx verfolgen! 20 Oct 2026 Idefix® startet mit MMX seine Mission zum Marsmond Phobos! 🚀 Am heutigen 19.10. um 21:41 (MESZ) begibt sich die japanische Raumsonde MMX an Bord einer Hayabusa3-Rakete auf die Reise ins Marssystem. Nach dem Start am Tenegashima Space Center in Japan wird MMX zunächst ein Jahr um Phobos kreisen, um eine passende Landestelle zu identifizieren. 🧐 In rund zwei Jahren ist dann die Landung von Idefix® vorgesehen. Einmal abgeworfen fällt der deutsch-französische Rover frei auf die Oberfläche von Phobos, wo er sich autonom aufrichten und seine Solarsegel ausklappen wird. ✔️ Seine Aufgabe: Daten sammeln für einen Landeplatz der MMX-Sonde, die den Himmelskörper untersuchen und erstmals Proben aus dem Marssystem zur Erde schicken soll. Markus Grebenstein vom Institut für Robotik und Mechatronik 🤖 erklärt den Ablauf der Mission. #MMX #Phobos #Raumfahrt #DLR #goodluckmmx 19 Oct 2026 🚀 Auf zu den Marsmonden! Heute soll die japanische Mission Martian Moons eXploration @mmx_jaxa vom Tanegashima Space Centre aus starten. Mit an Bord: Idefix®, unser deutsch-französischer Rover, den wir gemeinsam mit der französischen Raumfahrtagentur @cnes_france entwickelt haben. Sein Ziel: der Marsmond Phobos. Dort soll Idefix® als erster Rover überhaupt auf einem Marsmond landen und die Oberfläche auf speziellen Schaufelrädern erkunden. Was ihn erwartet und warum die Mission so spannend ist? Lest bei uns mit! #GoodLuckMMX #MMXLIFTOFF 19 Oct 2026 🚀 Phobos, wir kommen! Voraussichtlich am 19. Oktober 2026 startet die japanische Raumsonde @mmx_jaxa zum Marsmond und unser deutsch-französischer Rover Idefix® ist als wichtiger Teil der Mission mit an Bord! 🇯🇵🤝🇩🇪🤝🇫🇷 @cnes_france 🪨 2029 soll @idefix_rover_mmx als erster Rover überhaupt auf Phobos landen. Dort erkundet er rund drei Monate lang die Oberfläche und sucht wissenschaftlich besonders interessante Orte. Bei weniger als einem Tausendstel der Erdanziehungskraft eine große technische Herausforderung, nach der Landung und während des Fahrens nicht abzuheben! 🔬 Die Erkundung von Phobos hilft dabei, einen geeigneten Landeplatz für die Probensammlung zu finden. Denn MMX soll 2031 erstmals Proben vom Marsmond Phobos zur Erde bringen. Go, Idefix®! Wir wünschen gute Reise! 🐾 #GoodLuckMMX #MMXLIFTOFF 16 Oct 2026 🪽 27 Meter Spannweite, nur 138 Kilogramm Gewicht: Erstflug von HAP-alpha! Wie baut man ein Flugzeug, das extrem leicht und zugleich stabil sein muss, um künftig solarbetrieben in der Stratosphäre zu fliegen? Mit #HAP-alpha haben wir beim DLR eine unbemannte Höhenplattform von Grund auf selbst entwickelt und gebaut. Im Video zeigen wir die technischen Herausforderungen, besondere Konstruktionsmerkmale und den Weg zum erfolgreichen Erstflug am 2. September 2026 in Cochstedt. Rund 70 Minuten war HAP-alpha beim ersten Testflug in der Luft und erreichte bis zu 180 Meter Höhe. An der Entwicklung waren 16 DLR-Institute und -Einrichtungen beteiligt. Künftig soll die solarbetriebene Plattform bis in rund 20 Kilometer Höhe aufsteigen. HAP-alpha soll in der unteren Stratosphäre Technologien für Erdbeobachtung und Kommunikation unter realen Bedingungen erproben, darunter hochauflösende Kameras und Radarsysteme. Der erste Flug ist geschafft. Jetzt geht es Schritt für Schritt höher hinaus! 🛫 15 Oct 2026 👩‍⚕️🤝👩‍🚀 Wie wird die Gesundheit der Crew während einer Mission im All medizinisch überwacht? Bimba Hoyer, Fliegerärztin des DLR und der @europeanspaceagency, hat ESA-Astronautin Sophie Adenot während ihrer #εpsilon Mission auf der Internationalen Raumstation @iss begleitet. Dabei steht nicht nur die medizinische Versorgung im Mittelpunkt: Als Missionsärztin behält sie einerseits die medizinische Gesundheit der Astronautin im Blick, andererseits unterstützt sie auch dabei, die Anforderungen des Missionsalltags zu bewältigen. Dazu gehören die Abstimmung der Tagesplanung auf die individuelle Belastbarkeit und der regelmäßige Austausch über den Gesundheitszustand. Eine besondere Herausforderung ist die Betreuung bei Außenbordeinsätzen (Extravehicular Activity, EVA). Während dem Einsatz von @soph_astro überwachte Bimba Hoyer gemeinsam mit der medizinischen Crew im Mission Control Center in Houston unter anderem Herzfrequenz, Sauerstoffverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß. 👉 Was interessiert euch an der medizinischen Betreuung von Astronaut/innen im All? 🩺 09 Oct 2026 Wer kümmert sich im Weltraum um die Gesundheit von Astronaut/innen? 🩺🚀 Nach fast acht Monaten auf der @iss ist ESA-Astronautin Sophie Adenot zurück auf der Erde! Direkt nach ihrer Landung geht es für @soph_astro zum DLR-Standort Köln. An ihrer Seite: Bimba Hoyer, Fliegerärztin des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin und Adenots Missionsärztin. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten von @dlrprobandensuche und der @europeanspaceagency begleitet sie die Astronautin in den ersten zwei Wochen bei der Rückkehr in die Schwerkraft. Denn die Rückkehr stellt den Körper vor besondere Herausforderungen: Herz-Kreislauf-System, Koordination und Muskulatur müssen sich wieder an die Schwerkraft gewöhnen. Im :envihab, der luft- und raumfahrtmedizinischen Forschungseinrichtung des DLR, werden diese Veränderungen kontrolliert und wissenschaftlich untersucht. So trägt die medizinische Nachsorge dazu bei, immer bessere Informationen über die Auswirkung der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper zu erhalten. 👉 Was wäre für euch die größte Herausforderung nach 8 Monaten im Weltall? 08 Oct 2026

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